umleitung

17. April 2015

dem himmel sei gedankt, daß die mitarbeiterinnen des omnibus so unterschiedliche menschen sind. die differenz ist eine unerschöpfliche ressource.

dieser omniblog ist aber eine nur von mir verantwortete, offene, experimentelle und völlig subjektive erzählform, die auf keinen fall dem omnibus als bürgerinitiative zugeordnet werden soll. um ein solches mißverständnis ein für alle mal auszuschließen, habe ich mich dafür entschieden, meine erzählung ab hier unter der adresse “er-fahrungen.org” weiter zu führen.

alles liebe

werner küppers – der omnibus-fahrer

paar bilder

27. November 2014

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noch eine

19. November 2014

klare weibliche stimme aus dem osten habe ich jetzt zum ersten mal gehört in zwei büchern, die ich gerade voller inter-esse gelesen habe: daniela dahn: war zunächst fernsehjournalistin, kündigte dann, “um nicht ihre selbstachtung zu verlieren” 1981 und ist seitdem eine wirklich freie autorin.

die bücher heißen (in der reihenfolge, in der ich sie gelesen habe):

wehe dem sieger
ohne osten kein westen
rororo

und

wir sind der staat
warum volk sein nicht genügt
kindle

eine sehr scharfsinnige frau, die ihren wahrnehmungen und fragen wirklich auf den grund geht und sich nicht im geringsten auf political correctness, gender mainstreaming und solchen blödsinnigen zeitvertreib einläßt. mit bewundernswerter ausdauer landet sie bei hochdifferenzierten und deutlichen ansagen.

im nachgang zu meinem halben jahr im geliebten osten und den intensiven erfahrungen dort war sie eine wirklich bereichernde lektüre und ich kann meiner amazonengalerie eine weitere wunderbare frau hinzufügen.

(sie ist übrigens vier monate älter als ich und hat drei tage vor jan geburtstag)

alle meine leserinnen werden sich daran erinnert, wie ich hier schon für “die alten frauen aus der ddr” geschwärmt habe. daniela dahn ist ein prachtexemplar.

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blick aus dem fenster

15. November 2014

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ich lebe mich ein

15. November 2014

in meinem dachkämmerlein – das ist mir heute aufgefallen, daß dies eine behausung ist, mit der ich auch eine art klischee erfülle: carl spitzweg im digitalen zeitalter. gemächlich lasse ich mich nieder und brauch mich nur noch einzustöpseln …

… heute habe ich lange mit maxie telefoniert: sie hat mal wieder die kurve gekriegt und eine neue arbeitsstelle eingestielt. in einem halben jahr ist sie dann auch offiziell eine bäuerin (das war sie eigentlich schon immer).

jetzt bin ich mal gespannt, wer mich zuerst hier besucht …

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das habe ich gefunden:

14. November 2014

stellt euch mal vor: so sah ich aus, als ich sekretärinnen vertreten habe – ich war der einzige mann in einem zeitarbeitunternehmen und wurde von frauen für frauenarbeit vermittelt. ich seh darauf total meiner mutter ähnlich (ich habe einmal eine verblüffende fotomontage gemacht). ich wurde von den frauen um meine haare beneidet und habe feststellen können, daß die frauen auch im büro den löwinnenanteil der arbeit machen, flüssig & motiviert. mir ist das sehr angenehm.

wenn ich heute noch so viele haare hätte, würde ich mir eine elegante hochsteckfrisur machen.

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ich bin hier

14. November 2014

aus meinem rhythmus geraten – aus verschiedenen gründen … die form wird sich ändern, aber jeder weiß ja, wo ich bin:

hier in meinem geliebten unterschlupf am rhein (in der aue 91, 50999 köln) ist es schon ganz behaglich, obwohl ich voll auf die bremse trete.

ich weiß nicht, ob ich noch versuchen werde, die vielen ereignisse aufzuholen … lieber nicht.

aber ich will mich noch angemessen von den jungs verabschieden … das war sehr lehrreich mit ihnen. und ich habe das gefühl, daß sie zu echten mitarbeitern gediehen sind. ich freue mich auf die weitere zusammenarbeit mit ihnen.

und ich will noch danke sagen an mein liebstes team, das am wochenende im omnibus war. drei tage und nächte analoger vollkontakt – wir saßen bis morgens um drei am schloßkamin zusammen …

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ich bin dicht

11. November 2014

ich sitze im brimborium meines umzuges – morgen habe ich noch einen halben tag zeit, den rest zu packen. ich war bei saskia zum haare schneiden und anschließend mit jan bei brigitte, deren hund in der nacht in ihren armen gestorben war. sie hatte zwei nächte nicht richtig geschlafen. es war dann sehr schön bei ihr, denn viele sind gekommen, um kessy die letzte ehre zu erweisen: lukas, kati, tine, deva, freya, jan und ein freund von lukas, dessen namen ich nicht richtig verstanden habe. das waren nur die, die ich mitbekommen habe …

dann habe ich mit freya zusammen das frische unternehmen von jan angeschaut – da ging es geschäftig zu – zwischen arbeit und vergnügen. der (….) ist schön geworden – die hauptsachen sind gut gelungen. besonders haben mir die tische im arbeitsteil gefallen, sehr fein mit linoleum belegt. einer ist riesig und thront auf einem sockel. zum andocken von allen seiten.

(übrigens hätten wir nicht über blattgold reden sollen – jetzt stelle ich mir die ganze zeit die wirkung vor – die arbeit würde geedelt und das logo würde noch einmal mit einem schönen offenen rahmen versehen.)

anschließend habe ich mir noch freya’s apartment angeschaut – ich bin so froh, daß sie eine eigene bude hat. da kann sie gut arbeiten. sie hat sich ihr studium wunderbar effektiv eingeteilt – mit größtmöglichem freiraum. freya ist eine klasse für sich. ich bewundere sie uneingeschränkt für ihre liebenswürdige beharrlichkeit und ihr volles inter-esse. balsam für meine seele.

und jetzt verbringe ich meine letzte nacht im omnibus und bin noch ziemlich nervös.

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ohne worte

09. November 2014

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es geht wieder

08. November 2014

jan hat den fehler auf anhieb gefunden

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